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Kom­fort­zo­ne

Ich geste­he, ich bin eine rich­ti­ge Schiss­bux. Die Fahr­ge­schäf­te auf der Kir­mes waren mir schon immer ein rotes Tuch und wenn mei­ne Freun­de aus dem Flug­zeug sprin­gen, habe ich abso­lut kein Ver­ständ­nis dafür!

Ich bin frü­her nie auf Men­schen zuge­gan­gen, war nie ein Drauf­gän­ger. War auf Par­tys immer die, die an der The­ke stand und wenn es zum Flir­ten kam, habe ich flucht­ar­tig den Raum ver­las­sen. Ich bin von Haus aus eher intro­ver­tiert und sen­si­bel. Frü­her emp­fand ich das als Fluch, weil ich oft über­for­dert war und nicht damit umge­hen konn­te.

Selbst als ich letz­tes Jahr mein Online-Busi­ness an den Start brach­te, war ich noch unsi­cher und habe mir bei allem Mög­li­chen ins Hemd gemacht.

Die ers­ten Posts in der Öffent­lich­keit waren eine Ach­ter­bahn­fahrt und die ers­ten Live Vide­os waren die Höl­le auf Erden für mich. Von den ers­ten Ver­kaufs­ge­sprä­chen mit schwit­zen­den Hand­flä­chen, von den ers­ten Coa­ching­stun­den mit Kloß im Hals, von den ers­ten Webi­na­ren mit Black­out und von Grup­pen­pro­gram­men mit Panik­at­ta­cken will ich erst gar nicht spre­chen.

Heu­te gehe ich mit all die­sen Sachen ziem­lich läs­sig um. Es wird immer ein­fa­cher, rou­ti­nier­ter und selbst­ver­ständ­li­cher, mich zu zei­gen.
Dass das heu­te so ist, liegt natür­lich an der Übung und an der Tat­sa­che, dass das täg­li­che Ver­las­sen mei­ner Kom­fort­zo­ne zu mei­nem Tages­ab­lauf gehört.

Ich bekom­me oft Feed­back und Lob für mei­nen Mut und die meis­ten den­ken, ich wäre mit die­sem Mut zur Welt gekom­men. Jedes Mal wenn ich das höre, könn­te ich gleich­zei­tig lachen und wei­nen. Ich habe ganz klein ange­fan­gen und das ver­las­sen mei­ner Kom­fort­zo­ne hat mich hier­her gebracht.

Das nächs­te Mal, wenn das Leben dir eine Prü­fung gibt und dich fragt, ob du bereit bist zu sprin­gen, dann nimm dei­nen Mut zusam­men und spring! Denn das Leben fin­det hin­ter der Kom­fort­zo­ne statt und alles, was dir jetzt so groß vor­kommt täuscht. Denn das Gro­ße was du siehst ist ein Puz­zel aus vie­len ein­zel­nen Tei­len. Die­se Tei­le kannst du in dei­nem Tem­po und auf dei­ne Art sam­meln um dein Bild vom Leben zu gestal­ten. Komm raus aus dei­nem Schne­cken­haus und hol dir dei­nen ers­ten Puz­zel und fang an zu spie­len und zu leben.

Wenn du Unter­stüt­zung brauchst für dei­ne ers­ten Schrit­te in die Frei­heit, dann bin ich für dich da. Hier kannst du ein kos­ten­frei­es Gespräch mit mir aus­ma­chen: https://annakoppers.youcanbook.me/

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